Wie hoch sind die Preise für Essen in Belgrad, und wo isst du hier gut? Kurz gesagt: Am günstigsten isst du in einer Bäckerei oder am Straßengrill, preiswert satt wirst du in einer ganz normalen Kafana – möglichst weit weg von der Knez Mihailova und der Skadarlija. Bei der Überprüfung der Speisekarten im September 2026 kosteten ein Burek mit Joghurt in der Bäckerei 390–490 Dinar, eine Pljeskavica am Kiosk 410–690 Dinar, ein Tagesmenü in der Kafana rund 815 Dinar und ein Mittagessen mit mehreren Gängen etwa 1.390 Dinar; in den Touristenvierteln waren dieselben Gerichte 50–100 % teurer. Erstaunlich: Die Serben lieben zum Frühstück Brötchen und riesige, 300 Gramm schwere Fleischpasteten – dazu gibt es Joghurt. Ihren Figuren scheint das nichts auszumachen – da gibt es wohl ein serbisches Geheimnis. Die Küche ist interessant, vielfältig und ganz anders als die russische. Selbst die Kohlrouladen sind hier keine richtigen, sondern Sarma aus Sauerkraut.
Wir haben alle Preise im September 2026 neu geprüft. Die Preise in den Kafanas sind seit unserer Reise auf das Zwei- bis Vierfache gestiegen: Eine Suppe kostete damals 120–250 Dinar, jetzt 390–830; ein Mittagessen für eine Person liegt bei rund 1.390 Dinar statt 800–1.000. Restaurants und Cafés verteuern sich in Serbien schneller als alles andere: seit 2018 auf das 1,79-Fache. Zwei verbreitete Mythen vorweg: Ein Rauchverbot in Cafés gibt es in Serbien nicht (das hat die Republika Srpska in Bosnien eingeführt), und ein eigenes Trinkgeldgesetz existiert ebenfalls nicht. Und: Leitungswasser ist in Belgrad Trinkwasser. Alle Lokale aus unserer Auswahl haben wir nachgeprüft: Das Café Moskva ist teilweise wegen Renovierung geschlossen, „Zlata“ und die Bäckerei „Toma“ ließen sich nicht bestätigen.
1. Wo du in Belgrad essen kannst
Touristische und nicht touristische Orte unterscheiden sich preislich enorm. Was kann man in Serbien essen? Die einheimische Küche ist deftig, lecker, mit sehr viel Fleisch. Der Fleischgrill heißt „Roštilj“: verschiedene Frikadellen und Würstchen aus Hackfleisch, auf dem Rost gegrillt.
Sehr leckere, sämige Suppen! Beachte: Alle Čorbas (Suppen) werden zur Bindung mit Mehl angedickt. Manchmal kommt noch saure Sahne dazu – so eine Suppe ersetzt locker den ersten und den zweiten Gang zugleich. Ich empfehle die Kalbfleischsuppe mit Gemüse, „teleća čorba“. Kalorienärmer sind Suppen mit hausgemachten Nudeln – Brühe mit Fadennudeln, meist mit Huhn oder Gemüse.
Einen Snack oder ein Frühstück bekommst du in den Bäckereien:

Es gibt ausgesprochen originelle Gerichte, etwa Kalbskopf „im Magen“. Dabei wird das weiche Fleisch vom Kopf gelöst und in der Membran gebacken, die außen den Magen des Tiers umhüllt. Klingt gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber gut. Serviert wird meist eine kleine Portion – das Gericht ist sehr fett.
Interessant ist auch Sarma: die serbische Antwort auf Kohlrouladen, nur aus Sauerkraut. Ein Festtagsgericht, das du natürlich am besten bei jemandem zu Hause probierst, das aber manchmal auch in Restaurants lecker gekocht wird.
Gemüse wird großgeschrieben. Es gibt 1001 Varianten von Gemüsesalaten: einfaches Gemüse, gebacken, gekocht, gegrillt, Salate mit Käse, mit saurer Sahne …
Es gibt auch eine Variante des russischen Olivje-Salats – sie heißt schlicht „Russischer Salat“. Ich empfehle ihn nicht: Mit dem leckeren Neujahrs-Olivje hat er kaum etwas gemeinsam.
Preislich ist es vergleichsweise günstig. Restaurants mit einheimischer Küche heißen „Kafanas“. Die Preise variieren, aber bei unserer Reise 2018 lag die durchschnittliche Rechnung fürs Mittagessen bei:
- Suppen – 120–250 Dinar;
- Salate – 100 bis 200 Dinar;
- Hauptgerichte – 500–700 Dinar pro Portion (Fleisch, Grill);
- bereits zubereitete Gerichte – 600–1.000 Dinar pro Portion (reicht locker für zwei).
Das sind die Preise unserer Reise 2018 – heute liegen sie zwei- bis viermal höher. Das ergab die vollständige Überprüfung der Speisekarten Belgrader Lokale am 6. September 2026:
- Suppe in der Kafana – 390–830 Dinar statt unserer 120–250;
- Salat – 390–880 Dinar statt 100–200;
- Pljeskavica in der Kafana – 1.056–2.130 Dinar, am Kiosk oder in der Bäckerei 410–690;
- Ćevapi, 5 Stück – 1.240–1.690 in der Kafana, 560–780 am Kiosk;
- Burek mit Joghurt – 390–490 Dinar;
- Bier vom Fass 0,5 l – 390–500, Espresso 180–260, Cappuccino 260–520;
- ein Gläschen Rakija – 295–525 Dinar, aber achte auf die Menge: Die einen schenken 0,03 Liter ein, die anderen 0,05 – die Preise lassen sich nicht eins zu eins vergleichen.
Der Grund für den Anstieg liegt auf der Hand: Seit 2018 sind die Preise in Serbien insgesamt auf das Anderthalbfache gestiegen, bei Lebensmitteln auf das 1,6-Fache – und bei Restaurants und Cafés auf das 1,79-Fache, hier stiegen die Preise am schnellsten. Und es geht weiter: Laut Republikanischem Statistikamt lag die Gesamtinflation im August 2026 bei nur 2,2 % im Jahresvergleich, in der Zeile „Restaurants und Cafés“ aber bei 6,8 %. Billige Lebensmittel im Laden waren ein einmaliger Effekt der guten Ernte und der staatlichen Aufschlagsregulierung, die von September 2025 bis März 2026 galt und nicht verlängert wurde.
Die einheimischen Süßigkeiten haben uns nicht wirklich geschmeckt – wohl weil Teig, Creme und Zutaten weniger vertraut sind. Die Auswahl ist aber riesig. Hier hat das Osmanische Reich großen Einfluss hinterlassen, unter dessen Joch Serbien lange Jahre stand.
Manche Süßspeisen sind ausgesprochen türkisch – Baklava zum Beispiel, das Honig-Nuss-Gebäck.
Und hier sind die Pasteten auf dem Foto! Oder „Pite“, wie sie in Serbien heißen:

So sehen die Pasteten aus, der Preis gilt pro Stück:

Ein witziger Café-Name:

Im Zentrum, an den Hauptstraßen, gibt es sehr viele schicke Cafés. Hier findest du wirklich alles. Einer dieser angesagten und teuren Orte ist das Café „Monument“ – wobei nicht ganz klar ist, was dort so Besonderes sein soll: Salate, Sandwiches, Säfte, Kaffee, Törtchen. Das Preisniveau liegt eine Größenordnung höher.
1.1. Arten von Lokalen in Belgrad
Meistens frühstücken die Serben zu Hause oder in Bäckereien. Erfreulich: Brot und Backwaren sind hier sehr lecker. Die Portionen sind groß! Eine Standardportion Fleischpastete wiegt zum Beispiel 250–300 Gramm. Überall in der Stadt gibt es Cafés, in denen du morgens Essen und Kaffee zum Mitnehmen bekommst.

Wer arbeitet, isst meist am Arbeitsplatz zu Mittag oder bringt sich Essen mit. Serben beschweren sich oft, dass Essen im Café teuer sei. Bei den Restaurants mit Landesküche liegt die Sache anders: 2018 bekam man hier für 800–1.000 Dinar ein Mittagessen aus mehreren Gängen. Stand September 2026 sieht die Rechnung so aus: Tagesmenü in der Kafana rund 815 Dinar, Mittagessen mit mehreren Gängen für eine Person 1.390 Dinar, Abendessen für zwei mit drei Gängen 6.000 Dinar. Das Tagesmenü ist weiterhin der günstigste Weg, satt zu werden – der Tipp gilt also nach wie vor.
Einen Snack bekommst du auch beim guten alten McDonald’s – der ist in Belgrad ebenfalls vertreten.
Die McDonald’s-Preise auf dem Foto unten stammen aus unserem Artikel von 2018. Im Oktober 2026 kostet in der Liefer-App Wolt (Filiale Terazije) ein Big Mac 670 Dinar, das Menü dazu 1.340; im Restaurant kann der Preis abweichen:

Über die ganze Stadt verteilt gibt es Pizza-Kioske. Die beiden größten Pizzaketten sind verfeindet: Der Besitzer der einen wollte die andere vom Markt drängen und eröffnete seine Filialen direkt neben denen des Konkurrenten.
Preise in einem Café im Zentrum, 2018:

Dem Straßenessen macht die gesunde Küche Konkurrenz:

Ab in einen ungewöhnlichen Laden:

Die Preise bei Zdrava Hrana („gesunde Ernährung“) sind etwas höher – aber Gesundheit ist eben mehr wert:

Restaurants mit den unterschiedlichsten Küchen gibt es viele; an der Spitze stehen einheimische, italienische (Pizza, Pasta), chinesische und mexikanische Küche. Schön ist auch, dass es überall Läden mit Naturprodukten gibt – diese Ernährung kommt in Mode. Dort bekommst du meist frische Säfte und Sandwiches zum Mitnehmen.
1.2. Preise in den Cafés
Noch ein paar Worte zu den Preisen in den Cafés und Restaurants der Stadt. Wir konnten richtig günstig essen, zum Beispiel im Restaurant „Brankovina“.
Karte und Preise von 2018:

Auch Süßes und Desserts sind preiswert, schau selbst:

Und hier ein richtig günstiges Café, in dem du satt wirst. Als wir 2018 diesen Artikel schrieben, begannen die Preise hier bei 250 Dinar pro Portion:

Oder so ein Straßencafé: 2018 kosteten die Sandwiches 240–290 Dinar. Aber sie sind riesig! Kein bloßes Butterbrot, sondern ein ganzes Mittagessen. Wasser, Bier und Säfte gibt es hier ebenfalls:

Fast alle Restaurants bieten ein Tagesmenü: meist Vorspeise, Salat, Hauptgang – oder nur Suppe und Hauptgang. Damit sparst du ordentlich.
In diesem Café zum Beispiel konnte man 2018 für schlappe 380 Dinar zu Mittag essen (im September 2026 lag das Tagesmenü in der Kafana bei rund 815 Dinar):

1.3. Die besten Lokale in Belgrad laut Bewertungen
Und wo isst man in Belgrad nun wirklich gut? Ich empfehle ein paar Restaurants mit Landesküche im Zentrum:
- Restaurant „Vuk“ – Vuka Karadžića 12;
- Kafana „Proleće“ – Vuka Karadžića 11;
- die älteste Kafana der Stadt, „Znak pitanja“ – Kralja Petra 6.
Und zwei Adressen für Freunde von Süßem:
- „Zlata“ – Kralja Milana 56. ⚠️ Ließ sich nicht bestätigen: Die Konditorei existiert nur noch als ein einziger undatierter Branchenbucheintrag, in den Karten ist sie nicht verzeichnet. Ruf vor dem Besuch an;
- „Hotel Moskva“ – Terazije 20. ⚠️ Achtung: Im Oktober 2026 waren Teile des Cafés Moskva und das Restaurant „Tschaikowski“ weiterhin wegen Renovierung geschlossen – die Ankündigung steht auf der Website des Hotels; das Frühstück wurde in den Balkan-Saal verlegt. Die Torte „Moskva šnit“, die Spezialität des Hauses, kostet laut aktueller Karte 760 Dinar.
Gute Bäckereien:
- Hleb&Kifle (mittags gibt es dort heiße Suppen);
- Skroz dobra pekara;
- Toma (etwas teurer, aber sehr leckeres Gebäck und Brot). ⚠️ Eine Bäckerei dieses Namens ließ sich in Belgrad nicht bestätigen – möglicherweise hat sie geschlossen oder wir haben den Namen falsch notiert.
Was sich bestätigt hat und funktioniert: „Hleb & Kifle“ ist auf 60 Filialen gewachsen und tatsächlich auch am Flughafen vertreten – in Terminal 1 wie in Terminal 2. „Skroz dobra pekara“ gibt es nach wie vor. Ein nützliches Detail: Von den 232 Belgrader Bäckereien haben 41 rund um die Uhr geöffnet, und auch der Sonntag ist kein Ruhetag – essen kannst du in Belgrad also zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Das Sortiment einer typischen Bäckerei:

Große, leckere Sandwiches und warmes Gebäck – ganz normales Straßenessen:

Wo sind sie? Überall in der Stadt, praktisch an jeder Ecke. Es sind große Bäckereiketten – Hleb&Kifle gibt es sogar am Flughafen.

Die besten Restaurants Belgrads laut Tripadvisor:
- das schöne, aber teure Restaurant Salon 1905;
- das bekannte, ebenfalls nicht ganz billige Franš, Bulevar oslobođenja 18G;
- mexikanisches Streetfood dagegen – reichlich, lecker, günstig: Burrito Madre;
- Pekara Trpković – legendäre Bäckerei, vor der ständig eine Schlange nach frischem Gebäck steht. Sie hat insgesamt nur drei Filialen, nicht „überall in der Stadt“;
- das Restaurant mit Landesküche Zavicaj Restaurant.
Wenn du schon in einem davon warst – schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
2. Wie du ein günstiges und gutes Lokal findest
Um gut und günstig zu essen, rate ich von den großen Touristenvierteln ab. Knez Mihailova, Terazije, Skadarlija, Kalemegdan und das Viertel Novi Beograd am Fluss kommen nicht infrage. Hier sitzen die teuren Cafés und Restaurants: 50–100 % teurer als in einer ganz normalen Kafana oder einem kleinen Café – und die Portionen sind, nebenbei bemerkt, kleiner.
Auf der Straße begegnen dir immer wieder Grillbuden. Ein großer Hamburger (zwei- bis dreimal so groß wie üblich) mit appetitlichem Patty und verschiedenen Salaten kostete bei uns 250–400 Dinar; im September 2026 liegt die Pljeskavica am Kiosk bei 410–690 Dinar. Um solche Imbisse herrscht meist Gedränge – ein Zeichen dafür, dass es lecker und günstig ist! Was kannst du dort bestellen?
- Pljeskavica (das Patty für den Hamburger);
- Ćevapčići (kurze, fingerdicke Würstchen aus Hackfleisch);
- Bela vešalica (Schweinefleisch vom Grill – vermutlich aus der Schulter);
- gegrillte Hähnchenbrust;
- Stücke von Rind- oder Schweinefilet.
Alles wird in einen ordentlichen, schweren Brotfladen (Lepinja) gepackt. Dazu wählst du nach Belieben Kraut, Tomaten, Gurken, Gewürze, Zwiebeln, scharfe Peperoni, Soßen und so weiter.
Ein guter Trick, um ein günstiges Café oder Restaurant in der Nähe zu finden: Frag einfach junge Einheimische. Sie sprechen Englisch – und werden dir sicher keine teuren Restaurants empfehlen.
3. Bräuche, Trinkgeld und Geld – was du vorher wissen solltest
Alle Angaben in diesem Abschnitt wurden im September 2026 geprüft.
Trinkgeld. Eine verpflichtende Servicepauschale gibt es in Serbien nicht. Üblich ist, den Betrag aufzurunden oder rund 10 % zu geben. Trinkgeld per Karte ist fast sinnlos – beim Kellner kommt nur etwa ein Viertel davon an. Nimm also etwas Bargeld mit.
Couvert. In Kafanas taucht manchmal der Posten „kuver“ auf – 50–100 Dinar pro Person für Brot und Besteck. Das ist legal, aber seit dem 1. August 2026 muss das Lokal es vorab in der Speisekarte ausweisen. Findest du ein Couvert auf der Rechnung, das nicht in der Karte stand, kannst du widersprechen.
Leitungswasser ist Trinkwasser. Das Belgrader Wasserwerk hat in 130 Jahren keine einzige durch Wasser übertragene Epidemie verzeichnet; du kannst das Wasser bedenkenlos trinken und deine Flasche auffüllen, statt Wasser zu kaufen.
Geld. Nimm am besten Euro mit. Die Wechselstuben bewegen sich in einem engen Korridor um den Kurs der Nationalbank; die Kommission liegt bei höchstens 1 %. Mehr als 10.000 Euro darfst du nur mit Deklaration ins Land bringen.
Wovor du keine Angst haben musst. Im Netz liest man oft von einem Rauchverbot in serbischen Cafés – ein solches Verbot gibt es in Serbien nicht; es wurde von der Republika Srpska in Bosnien eingeführt, und beides wird ständig verwechselt. Genauso verhält es sich mit dem angeblichen „Trinkgeldgesetz“: Ein eigenes Gesetz gibt es in Serbien ebenfalls nicht.
Wenn du selbst kochst. Ein Warenkorb aus elf Basisprodukten kostet in einem Belgrader Supermarkt rund 3.540 Dinar, etwa 30 Euro. Den täglich veröffentlichten offiziellen Preislisten der Ketten zufolge ist Maxi 16–18 % teurer als Idea, Roda und Univerexport und 6 % teurer als Lidl; Idea und Roda haben sogar dieselbe Preisliste. Gemüse ist im Laden deutlich günstiger als auf dem Markt: Kartoffeln kosten auf dem Markt 150 Dinar pro Kilo, in der Kette dagegen 80.
Was es Neues gibt. Starbucks ist seit 2019 in Belgrad. Burger King dagegen hatte Anfang Oktober 2026 noch nicht eröffnet: Am 2. Oktober wurde angekündigt, dass das erste Restaurant noch im Herbst im Einkaufszentrum Ušće eröffnet wird – ein genaues Datum gibt es bislang nicht. McDonald’s ist auf 26 Filialen gewachsen. Es gab auch Verluste: Die älteste Kafana „Lipov lad“, seit 1928 in Betrieb, schloss im Januar 2025 – an ihrer Stelle ist jetzt ein Wettbüro. Und eine spürbare Veränderung für alle, die Belgrad von früheren Reisen kennen: Zwei Drittel der Splavovi (der schwimmenden Lokale) wurden vom Fluss verbannt, das nächtliche Gastronomieleben hat sich in die Stadt verlagert.
4. Fazit
Die interessante und vielfältige serbische Küche wird Reisenden gefallen. Schön, dass es in Belgrad so viele Orte für einen Snack gibt. Besonders empfehle ich die Restaurants mit Landesküche – die Kafanas. Und wie überall gilt: Je weiter weg vom Zentrum, desto günstiger.
Auch mit Keksen lässt sich der Hunger stillen:

Die mittlere Rechnung in einem solchen einheimischen Restaurant lag bei uns bei 800–1.000 Dinar pro Person für ein Mittagessen aus zwei bis drei Gängen mit Getränken; heute sind es rund 1.400 Dinar, und ein Abendessen zu zweit kostet etwa sechstausend. Frühstücken ist nach wie vor am billigsten in der Bäckerei: Burek mit Joghurt für 390–490 Dinar.
Von den Touristenorten rate ich dagegen ab – hohe Preise, und die Qualität leidet. In diesem Artikel findest du mehrere Adressen guter, günstiger Lokale.
Essen zum Mitnehmen, Salate:

Was würdest du aus der serbischen Küche gern probieren? Würdest du dich an einen Kalbskopf „im Magen“ wagen?
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